Wer sind wir?

Die Gründerinnen von HAMAKOM sind Yaël Schlesinger, Raphaëlle Oskar und Aya Noah. Frauen, die sich für die Vielfalt an unterschiedlichen Facetten jüdischer Identität und Kultureinsetzen und ein sinnstiftendes jüdisches Leben in Berlin erleben und erlebbar machen wollen.

 

yaels fotosHallo, ich heiße Yaël und ich bin eine Berliner Jüdin, deren Leben ganz schön jüdisch ist. So habe ich beispielsweise Jüdische Studien studiert, arbeite als Referentin im Jüdischen Museum Berlin und engagiere mich in meiner Freizeit ehrenamtlich für verschiedene jüdische Organisationen. Und so soll es bleiben. Allerdings habe ich den Wunsch, meine ganz persönliche Identifikation mit dem Judentum in Theorie und Praxis, also meine Jüdischkeit, selbst gestalten zu können, fernab der gängigen Konventionen. Mir ist bewusst geworden, dass mir dafür bisher ein stückweit die Möglichkeit gefehlt hat. Und darum bin ich eine der Gründerinnen von HAMAKOM.

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Schalom, mein Name ist Raphaëlle und ich befasse mich mit allem, was jüdisch heißt. Mit jüdischen Texten, jüdischer Musik, Schabbat Mahlzeiten, jüdischer Geschichte, jüdischen Freunden, Feinden, üblichen Leuten und Helden, jüdischem Gedanken. Als ich nach Berlin umgezogen bin, wollte ich einen Ort finden, wo mein Enthusiasmus für all die Aspekte des jüdischen Universums gleichmäßig willkommen sein würde. Und so habe ich HAMAKOM gefunden. Den Ort zum Erforschen, Diskutieren und Wachsen.

ayas fotoHi, mein Name ist Aya. Ich bin eine israelische Jüdin, die seit 2,5 Jahren in Berlin lebt und die weiterhin in Berlin verliebt ist. Meine Ausbildung liegt im Gebiet der Verbandsarbeit und Umweltschutzorganisationen. Seit ich in Berlin bin, habe ich das Gefühl, dass mir etwas fehlt – ein erfülltes jüdisches Leben. Aber warum fehlte es mir? Da Judentum meine Kultur und meine Geschichte ist und weil die jüdische Perspektive mir die Werkzeuge für das tägliche Lebens gibt. Und dann dachte ich mir, warum schafft man nicht einen Ort, an dem viele Menschen die Möglichkeit haben, die weite Vielzahl der Varianten des Judentums zu genießen? Und jetzt gibt es HAMAKOM.